Bernard Langerock und Wupperverband
 
PRODUKTIVKRAFT FLUSS
 
Friedrich Engels und die Zukunft postindustrieller Flüsse


Friedrich Engels war Zeitzeuge der Lebensumstände im Tal der Wupper wie auch in dem weitaus größeren Manchester. Der Katalog Produktivkraft Fluss bewegt sich in einem historischen Dreischritt: Vorindustrialisierung – Industrialisierung – Postindustrialisierung und gibt einen Einblick in die Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung und den Wandel in der Nutzung der äußeren Naturbedingungen. Bernard Langerock öffnet mit seinen zwölf Fotosequenzen den Blick auf die Wupper, stellt neue Sichtweisen dar und visualisiert die Auseinandersetzung des produzierenden Menschen mit der materiellen Natur. Der Katalog beinhaltet ein Werkstattgespräch zwischen Tobias Chriske, Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker und Bernard Langerock über das fotografische Konzept der Fotosequenzen.
 
Format 20 x 30 cm, 72 Seiten, 18 EUR inclusive MwSt. und Versandkosten
 
 

Bernard Langerock und Museum für Lackkunst
 
DAS AUGE DER OBJEKTE
 
Fotografien & Formen in chinesischem Lack


Im Rahmen eines Künstleraustauschprogramms der Stadt Düsseldorf erhielt Langerock 2013 ein Stipendium, durch das er einen mehrmonatigen Aufenthalt in Chongqing, China, absolvierte. Dort lernte er traditionelle chinesische Techniken des Kunsthandwerks wie die Herstellung von Porzellan, chinesische Tuschmalerei und Lackarbeiten kennen. Besonders fasziniert war der Fotograf und Künstler von der Tiefenwirkung des Lacks, die durch das mehrschichtige Auftragen entsteht. So setzt Bernard Langerock in seinen Fotografien die herausragende Eigenschaft des Lacks, spiegelglatte Flächen zu bilden, auf subtile Art und Weise um. Verschwommen, farbig getönt und eingetaucht in die Materialität des Lacks, spiegelt sich die Welt in ihnen wider. Auf diese Weise vermag der Betrachter nicht nur das Wesen des Lacks durch das Medium der Fotografie in ungewohnter Eindringlichkeit zu erfassen, sondern auch die Welt „mit den Augen des Lacks“ wahrzunehmen. In der reflektierenden Fläche des traditionellen ostasiatischen Werkstoffs sieht Langerock primär eine Spiegelung der dreidimensionalen Welt in einer zweidimensionalen Fläche. Diese Reflexionen, so erläutert er, würden zu einer gewissen Irritation führen. Sie stellten die Sehgewohnheiten „auf den Kopf“ und eröffneten dadurch einen Perspektivwechsel, durch den die gespiegelten Objekte anders als gewohnt wahrgenommen würden. Aber noch eine weitere Dimension interessiert Langerock ganz besonders: die Materialität, die früher in der analogen Fotografie zu finden war und in der digitalen verloren ging. Digitale Bilder seien, so der Künstler, „clean“ und makellos, ohne jegliche Spur einer Entwicklung, die ihm fehle. Seine Bilder seien der Versuch, diese Materialität über das Medium des Lacks wieder in die Fotografie einzubeziehen und dem Betrachter einen Eindruck von Haptik und Oberflächenbeschaffenheit der Objekte zu vermitteln. Der Katalog beinhaltet ein Werkstatgespräch zwischen Dr. Steffen Kammler, Philosoph und Bernard Langerock.
 
Format 24 x 30 cm, 112 Seiten, 30 EUR inclusive MwSt. und Versandkosten
 
 

Bernard Langerock weitere Autoren und LVR,
Landschaftsverband Rheinland
 
TONGYUANJU
 
Leben und Arbeiten in einer Arbeitersiedlung in Chongqing, China


Die Fotografien von Bernard Langerock dokumentieren das Leben und Arbeiten in TONGYUANJU. Die traditionelle Arbeitersiedlung am Rande der Mega-City Chongqing in China befindet sich in der Auflösungsphase. Den Fotografien, die die Dekonstruktion dokumentieren, werden Bewohnerzitate aus der Arbeitersiedlung Eisenheim in Oberhausen gegenübergestellt. Auch diese Siedlung war in den 1960er und 1970er Jahren von modernen Entwicklungen im Städtebau bedroht. Ein Teil des Kunstprojekts besteht aus der Foto-installation „CUT OUT FIGURES“. Die Installationen wurden 2014 in einer nicht mehr bewohnten Werkswohnung in Tongyuanju ausgestellt. Der Bildband enthält zusätzlich einen Aufsatz von Prof. Dr. Thomas Heberer zum Thema „Neue Wege der Urbanisierung in China: Reorganisation der urbanen Wohnviertel“, der aufschlussreiche Einblicke in den drastischen Wandel der ehemals industriell geprägten chinesischen Städte liefert.
 
Format 21,5 x 21,5 cm, 144 Seiten, 23 EUR inclusive MwSt. und Versandkosten
 
 

Bernard Langerock und Hermann Schmitz
 
MOMENTAUFNAHMEN DER REFLEXION
 
Fotografie und Philosophie


Das Projekt visuelles Philosophieren: „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben in Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist“. Gegen dieses Gebot aus dem 2. Buch Mose verstoßen Fotografie und Philosophie gleichermaßen, wenn sie sich den Dingen des Lebens nähern. Und beide versuchen, mehr zu erschließen, als die fünf Sinne erlauben: Sie wollen ein Bild davon machen, was uns nahe geht, was uns also leiblich spürbar betrifft. Mit seinem Projekt „Das visuelle Philosophieren“ sucht und findet der belgische Fotograf Bernard Langerock einen Zugang zu den Werken des Philosophen Hermann Schmitz, dem Begründer der Neuen Phänomenologie. Im Gegenzug lässt er seine Fotografien durch Zitate von Hermann Schmitz beleuchten.
 
Format 21 x 28 cm, 80 Seiten, Preis 27 EUR inclusive MwSt. und Versandkosten
 
 
Bestellungen unter: bernard@langerock-fotografien.de  

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